Dark Social – Immer mehr Shares unter dem Radar

Teilen im Dark SocialSocial Traffic, der von Analyse-Tools nicht eindeutig erfasst werden kann fällt unter den Begriff Dark Social. Normalerweise werden die meisten Inhalte über Facebook geteilt. Doch es vergrößert sich immer mehr die Anzahl an Shares über Mobile Messenger, wie beispielsweise WhatsApp oder dem Facebook Messenger. Man spricht hier von Dark Social, da die Quelle bei Mobile Messenger Shares und kopierten Links nicht genau identifiziert werden kann. Der Hauptgrund dafür ist die fehlende Weitergabe der Referrals, die Analyse-Tools als Information benötigen, um die Quelle richtig einzuordnen. Dark Social steht für Ono-to-One Kommunikation, da man gezielt einzelne Kontakte erreichen möchte.

Ein Beispiel: Sie lesen diesen Artikel und möchten ihn mit Ihrem Arbeitskollegen teilen. Also kopieren Sie die Browser-URL in eine E-Mail und schicken sie an Ihren Kollegen. Das Ergebnis: Dark Social!

 

Dark Social – die Geschichte des Begriffs

 

Dark Social Das Web 2.0 brachte die große Neuerung, dass jeder Nutzer selbst aktiv zu der Verteilung des Contents beiträgt und somit die Möglichkeit, dass es zum Dark Social gekommen ist. Alexis C. Madrigal, der Senior Editor der amerikanischen Zeitschrift „The Atlantic“, sprach zum ersten mal von dem Begriff „Dark Social“. Seiner Meinung nach werden die öffentlichen sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook gravierend überschätzt. Der Großteil geteilter Links geschieht über nicht-einsehbare Dienste wie E-Mail oder Instant Messenger. Aufgefallen ist Madrigal dies, da die Seite des „The Atlantic“ sehr hohe Seitenaufrufe für einzelne Beiträge mit sehr langen Webadressen hatte, die jedoch keiner Quelle zugeordnet werden konnten.

 

Dark Social wächst weiter

 

Mit Smartphones im Dark SocialBei dem neuen Report „The Dark Side of Mobile Sharing“ von RadiumOne, wo das Verhalten von 940 Millionen Nutzer analysiert wurde, zeigt dass die On-Site Shares, die dem Dark Social Kanal zugeordnet werden können, in den letzten zwei Jahren um 15 Prozent angestiegen sind. Damals waren es noch 69 Prozent und heute sind es mittlerweile 84 Prozent. Angeblich soll auch der Anteil von Dark Social Shares größer sein als der von Facebook Shares.

Ein Grund für diesen Trend sind die mobilen Geräte. Mit diesen greifen User vermehrt auf die Möglichkeit zurück privat zu teilen. Dadurch wir ein sauberes Tracking verhindert. Der Anteil des Contents, der weltweit via Mobile über Dark Social Kanäle geteilt wird beläuft sich laut dem Report auf 82 Prozent. Über Facebook hingegen geschehen lediglich 10 Prozent aller Shares. Die restlichen 8 Prozent beanspruchen alle anderen sozialen Netzwerke.

 

3 Wege um trotzdem an die Kennzahlen zu kommen

 

1) URL’s
Dark Social URL'sEine Möglichkeit sind die Customised- oder Kurz-URL’s. Sie sind unter den Quellen des Analytics Dashboards aufgelistet und somit klar erkennbar. URL-Builder-Tools erstellen diese URL’s für einzelne Seiten. Dadurch kann besser nachvollzogen werden, woher ein Besucher kommt. Kurz-URL’s über Dienste wie ow.ly oder bit.ly sind weitere Möglichkeiten.

 

2) Visits
Einen direkten Hinweis, aus welchen Bereichen die Besucher kommen geben die direkten Seitenzugriffe. Desto länger eine URL, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher den Links aus Dark Social angeklickt hat. Denn niemand möchte eine lange URL per Hand eintippen.

 

3)Share
Share Buttons Share-Buttons eignen sich gut um an die Kennzahlen zu kommen. Sie machen die Besuche direkt nachvollziehbar. Dazu werden nach verfolgbare URL’s vergeben. Deswegen sollte immer darauf geachtet werden, dass die Share-Buttons leicht zu finden sind.

 

3 Gründe, weshalb ein Unternehmen Dark Social nicht ignorieren darf

 

1) Es bietet eine großartige Marketingchance
Die gewonnenen Daten aus Dark Social liefern detaillierte Informationen zu den wahren Verbraucherinteressen. Somit kann sich ein Unternehmen mit den Informationen vertraut machen und besser auf die Zielgruppe eingehen.

 

2) In vielen Branchen überwiegt das private Teilen
In den Bereichen wie beispielsweise private Finanzplanung, Essen und Trinken, Reisen oder Führungskräftevermittlung werden mehr als 70 Prozent über Dark Social geteilt.

 

3) Eine Gruppe nutzt Dark Social am meisten
Aus dem Report von RadiumOne geht hervor, dass 46 Prozent der Verbraucher im Altern von 55 Jahren und darüber Inhalte ausschließlich privat teilen. Bei den 16 – 34 Jährigen sind es nur 19 Prozent.

Dark Social Seiten

 

Fazit

Es ist und bleibt ein Phänomen, das nur schwer in den Griff zu bekommen scheint. Man kann nur schätzen, wie sehr einen Dark Social beeinflusst, denn die optimale Lösung für das Problem gibt es noch nicht. Dennoch sollte man es nicht aus dem Blick verlieren um den Traffic im Auge zu behalten. Wenn sich ein Unternehmen genausten damit befasst, kann es schließlich einen großen Nutzen davon ziehen.

 

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